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Flugzeugabsturz in Amsterdam – Folge der massiven Kosteneinsparungen bei den Airlines?

25. Februar 2009 | Von Ronald Maciak

Am heutigen Mittwoch ist in der Nähe des Amsterdamer Flughafens Schiphol ein Flugzeug der Fluggesellschaft Turkish Airlines abgestürzt. Zum Glück haben alle Passagiere der Maschine das Unglück überlebt, aber die Zunahme solcher Tragödien lässt über die massive Kosteneinsparungen der verschiedenen Airlines nachdenken.

Turkish Airlines flickr Dan

Als Reisender ist man natürlich froh über die günstigen Preise der verschiedenen Billigairlines. Für unter 100 Euro die europäischen Metropolen zu bereisen ist natürlich ein unwiderstehlicher Reiz, aber muss man dafür in Zukunft solche Abstürze immer öfter in Kauf nehmen?

Zwar ist die Unglücksursache des Flugzeugabsturzes in Amsterdam noch ungeklärt, jedoch weisen die Zeugenaussagen darauf hin, dass technische Mängel vorlagen. Demnach hatte der Pilot versucht eine Landebahn anzuvisieren, dafür flog die Maschine aber zu flach, weshalb es schon vorher auf dem Boden aufsetzte und der vordere Teil des Flugzeuges abbrach. Fast wie durch ein Wunder überlebten alle Passagiere das Unglück.

Der positive Ausgang des Unglückes darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass vermehrt technische Probleme auftauchen. Gerade in Ländern, wo die Sicherheitsvorschriften nicht so massiv sind wie hierzulande, wird gern einmal über einen Defekt hinweggesehen. Zudem stehen die Airlines unter dem Druck der Kosteneinsparung. Dies könnte ebenfalls dazu führen, dass man eine notwendige Inspektion auf einen späteren Zeitpunkt verschiebt.

Letztendlich muss man einen Zwischenweg finden, dass trotz hoher Sicherheitsstandards erschwingliche Flugtickets zu erhalten sind, ansonsten bezahlt man dies irgendwann mit dem Leben.



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2 Kommentare

  1. [...] Angaben von tagesschau.de gab der Pressesprecher des Amsterdamer Flughafens den Tot von bisher neun Passagieren bekannt, weiter gäbe es 50 Verletzte. Zuvor hatte das [...]

  2. So lange die Unglücksursache noch nicht feststeht, würde ich die Kosteneinsparungen als vermutete Ursache eher als Panikmache empfinden.
    Natürlich ist das Thema Kosteneinsparungen nicht uninteressant. Ich glaube (und hoffe) aber, dass gerade im Flugverkehr eine sehr intensive Kontrolle stattfindet, so dass selbst intensiv versuchte Kosteneinsparungen prinzipiell nichts an der Sicherheit ändern können.
    Wenn natürlich dabei die bestehenden Gesetze und Vorschriften bezüglich der Wartung verletzt werden geht dies sicher auf Kosten der Sicherheit - aber das wäre eigentlich ein anders Thema.

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