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Where to go? ? Kurztrip zwischen Big Ben, Tower of London und Camden Market

17. Juli 2006 | Von Katrin Lutz

London, buntes Chamäleon zwischen Geschichte und Moderne. Ein Wochenende in der britischen Hauptstadt ist definitiv zu kurz, um alles Sehenswerte der Metropole zu erkunden. Daher einige Tipps zu Orten die sich lohnen.

Die Anreise nach London ist günstig, anders sieht es mit den Preisen in London aus. Hat man den Schock über die horrenden Preise erstmal verdaut, sollte man genau planen welche Sehenswürdigkeiten einem am wichtigsten sind, ansonsten ist die Urlaubskasse schnell leer. Ein Lichtblick sind da die staatlichen Museen. Sie sind grundsätzlich umsonst (mit Ausnahme von Sonderausstellungen).

Das beliebteste und meistbesuchte Museum der Briten ist übrigens das Natural History Museum. Man sollte viel Zeit mitbringen, denn das Museum beinhaltet in seinem imposanten Gebäude auch das „Geological Museum“, die „Life Galleries“ und die „Earth Galleries“. Jeder einzelne Teil enthält so viele Informationen, dass allein damit ein ganzer Besichtigungstag bestritten werden könnte. Auch wenn einem nachher der Kopf dröhnt und die Füße wehtun, beim nächsten Londonbesuch geh ich wieder hin.

Leider ganz und gar nicht umsonst ist der Tower of London, aber er ist sein Geld wert. Auch hier muss viel Zeit eingeplant werden. Die sechseckige, etwa 30 m hohe Tower-Anlage nimmt eine Fläche von rund 7 ha ein und gehört zu den beeindruckendsten Bauwerken Londons. Hier lebten alle englischen Könige von Wilhelm dem Eroberer bis Jakob I. Die berühmten Yeomen Warders in ihrer traditionellen Tudoruniform bewachen den Tower und ganz nebenbei führen sie Touristen durch die Anlage. Dabei legen sie besonderes Gewicht auf die dunklen und makabren Seiten der Geschichte. Man erfährt, wer wo blutig zu Grunde ging, verlassen wurde, gefangen war usw. Der berühmte schwarze englische Humor. Schwarz sind auch die Raben vom Tower. Sie werden gehegt und gepflegt, denn eine Legende besagt: Wenn die Raben den Tower verlassen, wird der weiße Turm einstürzen und großes Unglück über England kommen.

Kurz vor dem Tower of London befindet sich die Tower Bridge. Die 1100 t schwere Zugbrücke kann innerhalb von 90 Sekunden geöffnet werden. Der Maschinenraum des ursprünglichen hydraulischen Zugsystems ist zur Besichtigung frei, dabei steigt man bis an die Spitze der Tower Bridge. Von hier aus hat man einen guten Ausblick auf London.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Themse (Südufer) liegt der Shakespeare’s Globe. Das Theatergebäude wurde 1598 zur Zeit von Königin Elisabeth gebaut. Berühmt ist es vor allem durch die Aufführungen von Werken aus Shakespeares Feder. 1997 wurde das elisabethanische Theater neu aufgebaut und zur Besichtigung freigegeben. Wer rechtzeitig bucht, kann eine Shakespeare-Aufführung wie im 16. Jahrhundert ansehen.

Um sich ein wenig von der geballten British-Empire-Geschichte zu erholen lohnt ein Abstecher nach Camden Market. Hier kann man nach Herzenslust shoppen. Kurioses, second hand, Platten und vieles mehr steht hier zu Verkauf. Die Häuser sind bunt, genau wie die Marktstände. Und tatsächlich ist es hier einigermaßen günstig. Wer genug von Touris hat und lieber ein wenig multikulti genießen möchte, ist hier genau richtig.

Weitere Highlights:
Big Ben,
National Gallery,
Hyde Park,
Soho,
Madame Tussaud’s,
Westminster Abbey

Mehr zu London:
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Londons rosa Taxis

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